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Der DFD als Arbeitgeber:

Hier erzählen einige unserer Teammitglieder ihre persönlichen Werdegänge und was für sie den DFD als Arbeitgeber ausmacht.

Das sagen unsere Teammitglieder / Mitarbeiter:

Ina – Pflegehelfer  >> Quereinsteigerin – aus Albanien

Ihre Vermittler Agentur war unzuverlässig, dadurch kam sie auf Umwegen zum DFD.

(Ina lernt gerade Deutsch – sie spricht schon fantastisch für Ihren kurzen Aufenthalt in Deutschland, allerdings haben wir zur einfacheren Lesbarkeit das Interview in den Formulierungen mit Ihr gemeinsam etwas angepasst. Alle Inhalte dieses Interviews stammen von Ina.)

Stell dich doch mal vor:

Ich heiße Ina bin 29 Jahre alt und bin im Januar 2022 nach Deutschland gekommen. Seit April 2022 arbeite ich in Essen in einer Demenz-WG in Katernberg als Pflegehelferin.

Wie und warum kamst du nach Deutschland?

Ich bin allein nach Deutschland gekommen und ließ vorerst meinen Mann und meine kleine Tochter in Albanien zurück. Ich war dort Gymnasial-Lehrerin für Albanisch und Literatur. Leider sind die Arbeitsbedingungen und der Lohn dort sehr sehr schlecht, deshalb sah ich keine andere Möglichkeit. Ich möchte gern im Leben weiterkommen. Über eine Agentur kam ich dann nach Deutschland.

Über eine Agentur? Wie kann man sich das vorstellen?

Ich entschied mich in Albanien bewusst für die Altenpflege und machte dort einen theoretischen Kurs um Grundlagen zu erlernen. Zusätzlich besuchte ich einem B1-Deutsch-Kurs. Ich habe mir eine private Agentur gesucht die gegen eine Gebühr Arbeitsverträge in Deutschland vermittelt. Danach habe ich in der Botschaft ein Arbeitsvisum für 6 Monate bekommen. Als ich hier in Deutschland ankam, kam allerdings ein Schock: Mir wurde gesagt, man hätte bei dem Pflegedienst doch keinen Job für mich und man würde mich nicht beschäftigen. So stand ich arbeitslos alleine hier. Ich sprach sehr schlechtes Deutsch und suchte Arbeit – bekam nirgendwo eine Chance. Ich lebte 3 Monate von meinem Ersparten. Eines Abend habe ich beschlossen: Das war es. Ich hatte mich innerlich vom Arbeiten in Deutschland verabschiedet.

Wie kamst du dann zum DFD?

Durch eine Bekannte hörte ich von den Demenz-WG’s. Ich habe mir vorgenommen: Das wird mein letzter Versuch. Ich habe mit dem Chef telefoniert und am nächsten Tag war ich schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen. (lacht) Alles war so nett und ging so ohne Probleme und danach hatte ich einen Job! Es war Schicksal – ich hatte nicht mehr daran geglaubt.

Was war mit deinem Visum und den Verträgen?

Der Chef und die Chefin haben mich toll unterstützt, sie haben alle Dinge ganz selbstverständlich übernommen. Alle nötigen Verträge und Anträge wurden geändert, umgeschrieben und gestellt – mir wurde bei allem geholfen. Allein hätte ich das nicht geschafft. Ich sprach einfach zu wenig Deutsch.

Jetzt sprichst da aber schon gut Deutsch. Wie hast du es so schnell gelernt?

Hier wird ganz viel gesprochen… mit den Bewohnern und auch wir im Team sprechen sehr viel. Meine Kollegen waren sehr geduldig – Anfangs habe ich immer nur „Ja“ und „Okay“ gesagt, was anders konnte ich nicht. Ich bin total lieb aufgenommen worden und mir wurde direkt geholfen. Jeden Tag lerne ich hier Neues in unseren Gesprächen – dass mag ich sehr.

Fühlst du dich wohl als Altenpflegerin oder möchtest du lieber wieder -wie früher- als Lehrerin arbeiten?

Ich liebe den neuen Job, ich mag die Altenpflege und habe mich damals bewusst dafür entschieden! Ich könnte zwar später mein Studium hier anerkennen lassen, aber dass möchte ich gar nicht. Es ist komisch: Es kommt mir vor, als wäre ich vorher falsch gewesen, als wäre ich eigentlich für diesen Job hier gemacht. Es erfüllt mich.

Was erfüllt dich besonders?

Ich helfe gern den Bewohnern, ich liebe es mit Ihnen zu sprechen und von Ihnen zu lernen. Ich habe Respekt vor den Erfahrungen der alten Menschen, sie können mir viel beibringen und ich darf sie unterstützen. So geben wir uns gegenseitig etwas zurück. Ich koche außerdem sehr gern und gut. Wenn ich hier bin ist das meine Aufgabe in unserem Team. Ich darf hier das machen was mir Spaß macht und das erfüllt mich.

Wie siehst du deine Zukunft beim DFD?

Ich merke, ich möchte noch mehr in diesem Bereich lernen. Ich möchte nicht auf der Stelle treten und ich möchte mich gern weiterbilden. Die Chefin hat mir eine LG1/LG2 Weiterbildung angeboten, das mache ich demnächst. (strahlt) Wenn mein Deutsch noch besser ist, möchte ich eine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin machen! Darauf freue ich mich! – lacht fröhlich und ergänzt selbstkritisch: Dafür muß mein Deutsch aber viiiiiel besser werden! Aber mit der Unterstützung die ich hier im Team bekomme bin ich sicher bald soweit!

Darf ich noch fragen: Vermisst du Deine Familie?

Lacht herzlich – Mein Mann arbeitet auch hier in der WG als Nachtwache! Er und unsere Tochter sind auch gekommen. Meine Schwester ist ebenfalls hier und arbeitet in der WG in Essen Stadtwald. Ich habe die Familie zu mir geholt und wir arbeiten hier gemeinsam. (lacht) Mal sehen wer noch dazu kommt. Ich kann es einfach allen empfehlen! Es ist hier eine große Familie.

Unser Satz zu Ina:

Was ein mutiger Schritt – aus einem fremden Land – allein, in einen neuen Job zu gehen. Du bist herzlich engagiert mit den Bewohnern, lernst schnell, bist fleißig und verlässlich! Mach weiter so! Wie schön dich (und auch deine Familie) in unserem Team zu haben!

Fachpflegedienst für Demenz

Unsere Demenz-WG- Ihr neues Zuhause!

In unseren Demenz-WG´s leben vorrangig Senioren mit einer demenziellen Erkrankung zusammen. Wir bieten den Senioren ein neues Zuhause in einer familiären Umgebung und zudem werden sie von uns, dem Fachpflegedienst für Demenz, rund um die Uhr liebevoll betreut. Die Fachpflegekräfte sind 24 Stunden am Tag in der Demenz- WG und umsorgen und betreuen die Senioren, inwieweit diese es benötigen. Unser Konzept basiert auf dem Ansatz, die Senioren individuell nach ihren Bedürfnissen zu betreuen und sie stets mit dem nötigen Respekt und Wertschätzung zu behandeln. Dadurch wird ein stabiles Wohnumfeld sowie eine angenehme und warme Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen, welche den Bewohnern Stabilität und vor allem Sicherheit geben. Darüber hinaus findet bei uns ein lebendiger Austausch zwischen allen an der Betreuung Beteiligten Personen statt- zum Wohle unserer Senioren, weil wir für sie das Beste wünschen, sie bestmöglich betreuen und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen möchten.

Wir sind mit unseren Demenz- WG´s im Ruhrgebiet an den Standorten Essen, Herten sowie Oberhausen vertreten und wachsen stetig.

Unsere Demenz Wohngemeinschaften

Fragen & Antworten

Leben in einer Demenz-Wohngemeinschaft